Cortana

Cortana in der Schweiz!

Mit dem Anniversary Update von Windows 10 ist es endlich soweit – der Sprachassistent von Microsoft ist endlich auch in der Schweiz verfügbar. Zwar versteht Cortana nur Hochdeutsch, doch das ist verständlich. Um Cortana zu aktivieren, benötigt man als erstes das neuste Update von Windows. Dies ist unterdessen auch für Mobilgeräte verfügbar, und kann in den Einstellungen unter Update und Sicherheit und Windows Update installiert werden.

Anschliessend ist für die Aktivierung noch eine kleine Einstellung notwendig. Durch klicken auf das Lupensymbol öffnet sich ein Fenster, in dem man unten links über dem Feedback-Symbol auf das Zahnrad klicken muss, um die Einstellungen für diese Suche zu öffnen. Dort findet man die Einstellung für die Sprache von Cortana. Man wird darauf hingewiesen, dass Region und Sprache nicht mit einer verfügbaren Cortana Sprache übereinstimmen. Dennoch kann man aus einer Liste die Sprache Deutsch (Deutschland) auswählen. Eine erneute Warnung, dass Region und Sprache nicht mit Cortanas Sprache übereinstimmen, und dass einige Features möglicherweise nicht verfügbar sind, kann man getrost wegklicken. Und yay – das wars! Cortana ist ab sofort auf deinem Gerät aktiviert.

Mich hat es vor allem gefreut, dass nun endlich auch der nervtötende {searchTerms} Bug auf meinem Lumia 930 gelöst und verschwunden ist. Bei diesem Fehler öffnete sich mir immer ein Edge-Tab mit einer Google-Suche nach {searchTerms} wenn ich das Lupensymbol berührte.

Google und Neujahrsvorsätze

Wer im Web sucht, verrät etwas über sich – zumindest wenn er sich nicht dagegen schützt. So zeichnen Google, Bing und Co. jede Suchanfrage auf, zusammen mit Datum, Ort und welche Daten auch immer sie noch kriegen können. Zu unserem Glück bieten sie immer wieder einen Einblick in ihre Daten und zeigen Trends und Highlights, so zum Beispiel auf google.com/trends.

Diese Daten können wichtige Erkenntnisse liefern oder einfach faszinieren. Und sie repräsentieren die Gedanken und Sorgen unserer Gesellschaft. So lässt sich zum Beispiel feststellen, dass kurz vor dem Verkaufsstart von neuen iPhones die Suchanfragen nach „iPhone langsam“ exponentiell in die Höhe schnellen.

Jetzt, kurz nach Silvester, jetzt, am Anfang des neuen Jahrs, lässt sich eine ebenso rasch ansteigende Nachfrage nach „Fitness“, „abnehmen“ oder „Diät“ feststellen. Diese wird auch dieses Jahr – wie alle Jahre zuvor, achten Sie mal auf die Kurve – schnell wieder zurückgehen. Im Frühling wenn das Volk wieder von einer Bikinifigur träumt gehen die Suchanfragen wieder ein wenig rauf, nehmen aber auch diesmal wieder ab – bis zu den Neujahrsvorsätzen!

Welche regelmässigen Kurven finden Sie? Schreiben Sie Ihre Beobachtungen in die Kommentare!

plymouthd: ply-terminal.c:611: ply_terminal_open: Assertion ‚terminal != ((void *)0)‘ failed

plymouthd: ply-terminal.c:611: ply_terminal_open: Assertion 'terminal != ((void *)0)' failed

Eine Fehlermeldung, die den Cubietruck praktisch zum erliegen bringt. Irres auf-der-Tastatur-herumschlagen nützt au nichts mehr. Da gibt es aber noch eine Lösung: Ctrl + Alt + F1

Das Problem ist bloss, dass die Lubuntu Benutzeroberfläche nicht gestartet werden konnte. Mit dem magischen Tastaturbefehl kommt man zur ursprünglichen Ubuntu Befehlszeile. Von hier aus kann man nun mögliche Ursachen suchen und selbige beheben.

In meinem Fall verhinderte eine unvollständige Installation von Java das starten der UI. Die Installation konnte ich, nachdem ich ein wenig mehr Platz geschaffen habe auf der Festplatte, mit sudo apt-get -f install vollenden. Danach kann man entweder die Benutzeroberfläche per Befehl starten, oder mit sudo reboot den Computer neu starten, so dass die Benutzeroberfläche wie üblich beim Aufstarten aktiviert wird.

Ist ein Objekt mit einer Eigenschaft in meinem Array?

Mit folgendem Code können Sie testen, ob ein Objekt in einem Array ‚array‘ eine Eigenschaft ‚property‘ mit dem Wert ‚value‘ hat.

// test if a object located in 'arrray' has a 'property' which equals 'value'
var isInArray = function (array, property, value) {
for (var i=0; i < array.length; i++) { if (array[i][property] === value) return true; } return false; };

Lesemodus – Rückentwicklung des Webs?

Immer mehr Geräte mit Internetzugang bieten im Browser die Möglichkeit, die Website ohne Style bloss als Text mit den Bildern anzuzeigen. Je nach Browser heisst diese Funktion zum Beispiel „Reader View“ bzw. „Lesemodus“. Das meiner Meinung erstaunliche daran ist, dass das meiner Beobachtungen zufolge quasi ein Rückschritt auf dem Weg der Webentwicklung bedeutet. Im Lesemodus werden die Seiten, wie ganz zu Beginn des Internets, nur mit den elementarsten HTML Tags dargestellt: Nur die verschiedenen Headings, Links und Paragraphen werden angewandt. Dieser Modus macht das Lesen vielfach tatsächlich einfacher und bietet somit viel Potential. Dennoch sehe ich noch einige Schwachstellen. Einerseits werden die Webseiten dennoch ganz geladen und verbrauchen somit ebenso viel Internetleistung. Andererseits entspricht der Style des Lesemodus aus unerfindlichen Gründen nicht dem Standardstyle des Browsers – wenn also ein Developer denkt er könne es sich einfach machen und den Style einfach weg lassen, weil seine Seite einfach nur gelesen werden muss, hat sich leider getäuscht. Das Standardlayout ist noch immer voll 90er Jahre und dass der Nutzer deshalb die Reader View einschaltet ist nicht zu erwarten. Stattdessen sucht er eine andere Website auf, die ihm besser gefällt…

Haben Sie diesen Artikel im Lesemodus angeschaut? Ist Ihnen meine Meinung zu weit hergeholt? Schreiben Sie Ihre Antwort in die Kommentare!

spaceMasterIcon

spaceMaster – mein erstes Game für iOs & Android

Das Spiel, das von mir ursprünglich als Projekt im EF Informatik entwickelt wurde, ist jetzt für Android und iOs verfügbar.

Im Spiel geht es darum, dass Sie mit Ihrer Rakete durch das All fliegen und die Goldmünzen einsammeln, die Sie auf Ihrem Weg finden. Doch Vorsicht: Das All ist voll mit gefährlichen Meteoriten und feindlichen Ufos, die Ihre Münzen klauen und Sie vernichten wollen! Weichen Sie ihnen aus, um den Highscore zu knacken.

Das Spiel ist sehr einfach aufgebaut und erinnert, hauptsächlich aufgrund der Schwierigkeitsstufe, ein wenig an Flappy Bird. Auch wenn hohe Highscores auf den ersten paar Versuchen unmöglich scheinen, ist das Spiel für die eine oder andere Gelegenheit sehr zu empfehlen! Ausgetauscht werden die Highscores auf iOs mit dem GameCenter und auf Android mit Swarm.

Leider ist das Anbieten von Apps im iTunes Store nicht kostenlos, so dass ich das Spiel auch nicht gratis anbieten kann. Der Preis von CHF 1.- ist jedoch vergleichsweise sehr tief, so dass diese Kosten Sie hoffentlich nicht daran hindern, die App herunterzuladen.

Wie viele Punkte haben Sie erreicht? Schreiben Sie die Antwort in die Kommentare!

Weitere Infos zum Spiel: http://bernhard-webstudio.ch/spacemaster

Cortana vs. Siri #2: Desktop

Seit Siri das erste Mal vorgestellt wurde, sind schon einige Jahre ins Land gezogen. Mit ihnen kamen viele Gerüchte – wird Siri auch auf OS X verfügbar sein? Und nach all diesen Jahren ist die ernüchternde Antwort noch immer: „vermutlich eines Tages, aber bisher ist noch nichts definitiv!“
Bei Cortana sieht das anders aus. Schon eine der ersten Technical Preview von Windows 10 kam mit Cortana ausgeliefert. Der Funktionsumfang entspricht dem von Windows Phone, logischerweise, da Microsoft ja für alle Geräte das selbe OS ausliefern möchte. Und wer Cortana sowohl auf dem Smartphone wie auch auf dem Desktoprechner mit dem selben Microsoft-Konto nutzt, dem werden die Daten über die Cloud selbstverständlich von einem Gerät zum anderen synchronisiert.
Ob das jetzt von Vorteil ist, wenn die gleiche Sprachsteuerung vom Handy auch auf dem Desktopcomputer verfügbar ist, sei dahingestellt. Es ist aber ein Punkt mehr, der an Cortana geht. Doch das Spiel ist noch nicht aus.

Geistesblitz: gesamter localStorage auslesen

Für eine HTML5 Applikation hatte ich die Idee, einige Elemente im localStorage anstatt zu löschen bloss umzubenennen. Da dies mehrfach geschiehen würde, musste die Umbenennung eindeutig erfolgen, damit die anderen Elemente nicht überschrieben werden. Und was eignet sich für die eindeutige Identifikation besser als die aktuelle Uhrzeit mit Datum, Millisekunden und allem?

Nun gut; die Idee mag zwar gut klingen, aber wie kriegt man das Element eines Tages wieder aus dem Speicher raus? Wie kann ich ein Element mit nahezu zufälligem Schlüssel aufrufen?

Ja, lieber Leser, genau diese Frage habe ich mir gestellt. Bestimmt haben Sie schon nach dem Titel gedacht „Pah, das weiss ich…“. Und damit haben Sie natürlich Recht, doch da nach einer kurzen Internetrecherche meinerseits keine Lösungen auffindbar waren, möchte ich hier zwei vorstellen.

Die eine Lösung ist wohl die elegantere: jedes mal wenn man ein neues „Zufallselement“ in den Storage schreibt, den entsprechenden Schlüssel in ein Array schreiben, das ebenfalls in den localStorage geschrieben wird.

Die andere Lösung ist jene, die zum Titel „Geistesblitz“ geführt hat. Obwohl die Idee sehr naheliegend ist und ich früher hätte auf die Idee kommen sollen, ist sie mir halt eben als Geistesblitz gekommen. Der entscheidende Gedanke ist dieser: localStorage ist ein Objekt wie jedes andere. Also kann man es mit einer einfachen for-Schlaufe durchlaufen. Das geht zum Beispiel so, wenn alle Elemente untereinander aufgelistet werden sollen:

function listItems () {
	var string = "";
	for (var key in localStorage) {
		string += key + ": " + localStorage.getItem(key);
		string += "<br />";
	}
	document.getElementById("target").innerHTML = string;
}

JavaScript: Windows Phone Hardware Backbutton abfangen

Bei der Programmierung einer Windows Phone Applikation mit JavaScript kann der „zurück“-Button unten links am Smartphone natürlich auch abgefangen werden, um eine alternative Tätigkeit als zum Beispiel das Beenden der Applikation herbeizuführen. Im folgenden möchte ich die Vorgehensweise erklären.

In der entscheidenden HTML-Seite muss ein WinJS Application Control Element mit den Parameter onbackclick : meineFunktion erstellt werden, wobei meineFunktion der Funktion entspricht, die aufgerufen wird, wenn der Backbutton angeklickt wird. Dies sollte ungefähr folgendermassen aussehen:

<div data-win-control="WinJS.Application." data-win-options="{onbackclick : meineFunktion}" />

Anschliessed kann der EventHandler „backclick“ verwendet werden. Zum Beispiel so:

document.addEventListener("backclick", meineFunktion);

Um jedoch das Standardverhalten, das Beenden der Applikation, zu unterdrücken, muss true zurückgegeben werden. Eine empfehlenswerte Verwendung ist folgende, in der Datei default.js:

app.onbackclick = function (evt) {
   meineFunktion();
   return true;
}

CSS: Windows Phone Akzentfarbe

Mit Windows (Phone) 8 gab Microsoft den Entwicklern die Möglichkeit, ihre Apps für Windows & Windows Phone mit HTML, CSS und JavaScript zu entwickeln. So ist es besonders für Webentwickler wie mich verlockend, die Web App auf jene Geräte zu portieren.

Gerade Windows Phone brilliert mit einer grossen Personalisierbarkeit; neben der Flexibilität des Sperrbildschirms, dem Hintergrundbild das den Startbildschirm vervollständigt ist auch die Akzentfarbe ein oft genanntes Argument, weshalb Windows Phone besser personalisierbar ist.

Doch wie ist es nun möglich, wenn man die App mit HTML und CSS entwickelt, auf die Akzentfarbe zuzugreifen? Die Antwort ist simpel, wenn man sie einmal gefunden hat: über die Farbe mit dem Namen Highlight. Die passende Textfarbe kann man, sehr naheliegend, mit HighlightText anwenden.

JavaScript – die schlechten Seiten

Haben Sie mal versucht, in JavaScript 1 + 2 mit 3 zu vergleichen? Oder undefined einen Wert zuzuordnen?
Versuchen Sie es jetzt. Sind die Ergebnisse befriedigend?

JavaScript ist eine sehr kontroverse Programmiersprache. Sie bietet zwar Ansätze einer Objektorientierten Programmiersprache, ist schlussendlich aber bloss prototypenbasiert.

Das Problem von JavaScript sind wohl die vielen Köche, die den Brei verderben, um es metaphorisch auszudrücken.

Im folgenden möchte ich nicht JavaScript bashen oder so – Ihre Meinung dürfen Sie sich selber bilden. Ich möchte Ihnen jedoch einige weitere Beispiele von meiner Meinung nach abnormalen Möglichkeiten nennen.

  • Zählen Sie „4“ und 4 zusammen.
  • Ziehen Sie 4 von „4“ ab.
  • Vergleichen Sie parseInt(„06“) mit parseInt(„09“)
  • Kontrollieren Sie 0 == „“, false == „0“, und Varationen

Ich wünsche Ihnen viel Spass damit – wenn Ihnen weitere Beispiele einfallen, die Ihrer Meinung nach Wert sind, in diese Liste aufgenommen zu werden, so schreiben Sie sie in die Kommentare!

cortanas emotionen

Cortana vs. Siri #1: Emotionen

Auch wenn Microsofts Sprachassistent noch immer in der Beta-phase ist, hat Cortana bereits jetzt viele Features, die bei der älteren Schwester Siri von Apple nicht zu finden sind.

Das Feature, mit dem ich heute mit diesem Artikel beginnen möchte, sind die Emotionen. Siri könnte man als violett leuchtendes Mikrofon bezeichnen. Sie beantwortet die Fragen unter Umständen tatsächlich mit einem emotionalen Inhalt (fragen Sie Siri mal, ob sie Sie heiraten möge); eine optische oder akustische Veränderung tritt jedoch nicht auf. Das Mikrofon bleibt violett und Siri spricht noch immer so monoton wie anhin.

Bei Cortana ist das anders. Gerüchte sprechen von 6 verschiedenen Tonlagen für ihre Stimme: rücksichtsvoll, einfühlsam, erfüllt (aufgeregt), beschämt (peinlich), nachdenklich, und entschuldigend. Bei der optischen Rückmeldung sind es bereits jetzt 18: ruhig, opimistisch 1 & 2, erinnern, „tile flip“, empfindlich V1 & V2, beschämt, Alarm, springend, mehr verlangend, zurückhaltend, erfüllt, nachdenklich, Musik erkennend, zuhörend, sprechend und denkend. Vergleichen Sie dazu obiges animiertes gif, um die verschiedenen Zustände zu sehen.

Was halten Sie von diesen Emotionen? Sind sie bloss eine kleine Spielerei oder wird derartiges Cortana zum Durchbruch verhelfen? Schreiben Sie Ihre Meinung in die Kommentare!

Formatierter Source Code in Indesign und Co. einbinden

Sei es eine Bachelor-, Doktor- oder bloss eine kleine Schularbeit im Bereich Informatik: ohne Code kommt sie kaum aus. Doch wie kann man den Code, so schön wie er in Eclipse und Co. formatiert wird, ohne LaTeX-Kenntnisse in Word oder InDesign einbinden?

Einen Screenshot aufzuzeichnen ist die eine Möglichkeit. Dies geht entweder mit den Tastaturkürzeln cmd + shift + 3 bzw. cmd + shift + 4 auf dem Mac oder auf dem Windows-PC mit folgender Anleitung: http://windows.microsoft.com/de-CH/windows-xp/help/setup/take-a-screen-shot

Doch für längeren Code, der den Bildschirm sprengt, lohnt sich diese Herangehensweise nicht. Doch zum Glück gibt es noch mindestens eine andere Lösung: Exportieren Sie den Code mit file -> print -> adobe pdf bzw. datei -> drucken -> adobe pdf aus eclipse oder ähnlich zu einem pdf, das sie problemlos einbinden können. Falls die Auswahl Adobe pdf als Drucker nicht verfügbar ist, können Sie die freeware CutePDF Writer herunterladen und im Druckdialog auswählen. Doch Vorsicht wenn Sie dieses Programm wählen, dass Sie nicht aus Versehen die ask-toolbar installieren.
Je nach Druckdialog ist es auch gar nicht nötig, Adobe PDF als Drucker auszuwählen, und der Druckdialog bietet eine eigene Möglichkeit, den Code als PDF zu exportieren (vgl. folgender Screenshot).
Druckdialog TextWrangler