Erkenntnisse fürs Leben

Bei meinem Abenteuer in Moskau und Sankt Petersburg habe ich einiges gelernt. Vieles davon hatte ich eigentlich schon gewusst, doch nicht zu Herzen genommen. Dazu gehört:

  • Bezahlen in einem anderen Land ist trotz Bearbeitungsgebühr günstiger mit einer Kreditkarte als mit der Maestro, während das Abheben von Geld besser mit der Maestro ausgeführt werden sollte
  • Wäschewaschen geht im Notfall problemlos mit Shampoo oder Duschgel, sofern das Produkt nicht zu viel Schaum produziert
  • Eine kleine Geschirrspülmaschine mit Handspülmittel zu füttern kann jedoch zu einer Schaumparty in der Küche führen
  • Dieser Punkt würde die Moral etlicher Disney-Filme wiederholen, weshalb ich ihn durch diesen Text ersetzt habe

Passend noch einige Fun Facts, die mich mehr oder weniger überrascht haben:

  • Laut Gerüchten als Trotzreaktion auf Sanktionen hat Russland die Adoption russischer Kinder für Amerikaner verboten. Das ist jedoch leicht problematisch für die russischen Kinder, da die Amerikaner insbesondere für Kinder mit Erbkrankheiten oder Trisomie-21 die Hauptabnehmer waren.
  • Moskau liegt genau in der Mitte des weissen und des schwarzen Meeres.
  • Trotz Verbot homosexueller Propaganda gibt es in St. Petersburg zwei LGBT-Clubs.
  • Das Überqueren einer Strasse zu Fuss bei rot oder ohne Fussgängerstreifen kann mit einer Busse bestraft werden.
  • Vorne in die Metro wagen es – zumindest in Moskau – weniger Leute einzusteigen, aus Angst vor einem terroristischen Anschlag.
  • Unter der Hermitage gibt es das so genannte ‘Territorium der Katzen’. Dort leben, wahrlich im Keller der Hermitage, eine grosse Anzahl Katzen, deren Aufgabe die Rattenjagd ist. Sponsoren spenden Geld und Katzenfutter für die Haltung dieser Katzen.
  • In gewissen Metrostationen unterscheiden sich die Geschwindigkeit des Handlaufs und der Rolltreppe. Das ist ziemlich beirrend, wenn man alle paar Meter neu greifen muss!
  • Die Menge des All-In-One Dusch-Shampoo-Gels, die Akkulaufzeit meines Rasierers sowie die Menge der Zahnpaste hat die 9-Wochen Probe erfolgreich, wenn auch knapp, bestanden und gehalten.
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Über Essen

Die russische Küche hat einen ganz eigenen Charme. Ganz generell wage ich zu urteilen, dass milde bis leicht säuerliche Geschmäcke überwiegen. Im Vergleich zu Schweizer Küche gibt es definitiv mehr Suppe und weniger Käse. Insbesondere hartem Käse bin ich nicht begegnet. Betreffend Suppe ist insbesondere Borsch zu erwähnen, die als typisch gilt, obschon es sich dabei um eine Ukrainische Suppe handelt. Die Variationen von Suppen sind sehr gross, selten jedoch sind sie cremig wie man es sich aus der Schweiz gewohnt ist. Stattdessen erinnern sie ab und zu eher an einen gemischten Salat, der unter Wasser gesetzt wurde. Die Suppe geniessen die Russen gerne mit Smetana, also Sauerrahm. Dieser findet jedoch nicht nur in der Suppe Verwendung, sondern dient auch als Salatsosse, Milchersatz oder kommt zusammen mit Konfitüre auf ein Stück Brot. Die Beliebtheit von Sauerrahm erkennt man auch beim Besuch eines Ladens; in jedem, den ich bisher war, gab es eine grössere Auswahl als an Joghurt. Gewürze, wie bei uns getrocknete Kräuter, finden praktisch keine Verwendung. Dafür ist frisches Grünzeug wie Dill, Schnittlauch oder Lauchzwiebeln sehr beliebt.

Aufgrund der Sanktionen sind die meisten Produkte in Russland oder einem Land des nahen Ostens. Ausserdem empfinden Russen ihr Essen, das sie in Supermärkten kaufen, als künstlich. Bei einer Stichprobe habe ich tatsächlich keinen Saft gefunden, der weniger als ein halbes Jahr haltbar war. Und die Aufschnitts-Würste, die in Russland scheinbar ebenfalls eine leicht grössere Beliebtheit haben als in der Schweiz, enthalten einen sehr bescheidenen Anteil an echtem Fleisch.

Als sozialer Anlass gilt vor allem die Tee-Pause, die ich zeitlich noch nicht an einen bestimmten Punkt einordnen kann. Tee und Kaffee scheint neben der Suppe die Haupt-Flüssigkeitszufuhr zu sein. Auch hier gilt die Präferenz von saurem; Gerüchten zufolge gibt es auch eine Zahl Leute, die ihren Kaffee mit Zitrone trinken.
Was mir hier im Unterschied zur Schweiz nie begegnete, sind Menschen, die unterwegs essen. Sowohl auf der Strasse, wie auch in Metro und Bus ist mir nicht ein einziges mal jemand begegnet, der etwas gegessen oder getrunken hat. Bis auf der Konsum von Alkohol wäre dies gesetzlich nicht verboten, doch offensichtlich in dieser Gesellschaft nicht üblich.

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Der erste Arbeitstag

Nach einigen organisatorischen Schwierigkeiten, habe ich nun doch eine Praktikumsstelle antreten können. Noch dazu an einem sehr tollen Arbeitsplatz: am staatlichen Hermitage-Museum. Dieses ist riesig und beherbergt unzählige wertvolle und berühmte Kunstschätze, darunter Bilder von Picasso, Matisse, Monet und vielen mehr. Dabei beschränkt sich die Sammlung des Museums nicht bloss auf Bilder: von Waffensammlungen über ägyptische Mumien bis altgriechische Vasen ist alles vertreten. Ich habe in diesem Museum zuvor bereits als regulär zahlender Besucher verirrt. Nun kann ich während der Arbeitszeit einen Badge nutzen, der mir den Zugang zum Museum, aber auch zu den Bereichen, die mit “Staff only” beschriftet sind, öffnet. Damit bieten sich für mich viel mehr Möglichkeiten, mich zu verirren!

Obschon das Personal des Volunteer Service des Hermitage Museum nicht wusste, wer ich bin und was ich dort mache, haben sie mich einfach erneut das eine Formular ausfüllen lassen, und schon hatte ich den Job. Mein erster Auftrag bestand darin, während etwas mehr als eineinhalb Stunden Menschen, die das Museum mit einem Rucksack betreten wollten, lächelnd darauf hinzuweisen, dass sie diesen doch bitte in der Garderobe lassen sollten. Etwas später wurden ich mit einigen anderen Praktikanten beauftragt, einige Kisten vom Generalstabsgebäude in unser Büro zu transportieren. Dabei war insbesondere die Genauigkeit bemerkenswert, mit dem der Raustransport überwacht wurde. Zuerst dauerte es eine halbe Stunde, bis alle zuständigen Personen ihren Schlüssel am richtigen Ort zusammengesucht, und etliche Formulare korrekt ausgefüllt waren. Als wir dann die Pakete raustransportieren wollten, blieben wir wieder an der Bürokratie hängen, da eine der zuständigen Personen nachlässigerweise zu faul war, die Kisten zu zählen, und eine 100 notiert hat. In der Tat waren es 104, so dass wir 4 Kisten hätten müssen stehen lassen. Mit ein wenig Geschick konnten wir den Inhalt von 4 Kisten auf die übrigen 100 verteilen, so dass 4 leere Kisten zurückblieben.

Nach einem Mittagessen in der Angestellten-Cafeteria die maximal halb so teuer is wie jene für reguläre Besucher, wurde ich mit dem Auftrag bekannt gemacht, der mich während meinem Aufenthalt hier beschäftigen wird. Eine ältere Website des Volunteer Service muss einer neuen weichen. Neben der Tatsache, dass es sich um eine mehrsprachige Website handelt, ist das übliche Problem zu beobachten, dass zu viele Kundenwünsche den Brei verderben. Während die ursprüngliche Idee der neuen Website war, ein wenig mit der alten Website aufzuräumen, wünscht einer nach dem anderen ein Element der alten Website nach dem anderen zurück auf die neue Seite, bis sie wieder den alten, zugemüllten Stand erreicht. Mal sehen, wie sich meine Überzeugungskraft in den nächsten Tagen entwickelt.

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Moskau vs. Petersburg

Ein fortlaufend aktualisierter Beitrag mit den Unterschieden, die mir in diesen beiden Grossstädten aufgefallen sind.

Die Metro
Nach meiner Zugreise von Moskau nach St. Petersburg war eine Fahrt in der Metro samt Gepäck nötig. Dabei hat mich vieles überrascht, weil es das in Moskau schlichtweg nicht gab. Zum Beispiel Werbung: Moskaus Metro wirkt durch und durch sauber und rein. Es liegt kein Abfall rum, die eleganten Bögen und Stützen wirken geputzt, und Werbung ist nirgends zu sehen. Das ist in St. Petersburg ziemlich anders: Die Gänge sind praktisch nur durch Leuchtreklame erhellt. Ein Eindruck von edlen Stationen, wie ich ihn in Moskau hatte, gibt es hier nicht. Des weiteren sind bei einigen Stationen hier in St. Petersburg die Geleise durch Türen vom Perron getrennt, die sich automatisch bei haltendem Zug öffnen. Eine derartige Präzision seitens der Lockführer war in Moskau nicht notwendig.

Die Sprache
Ein riesiges Land, eine Sprache: Russisch. Doch wie in so vielen anderen Ländern auch gibt es in Russland scheinbar Dialekte. Im Fall von Moskau und Sankt Petersburg ist es der Buchstabe ч der in gewissem Kontext in Moskau gebunden als “sch” ausgesprochen wird, während er in St. Petersburg die eigentliche Ausspache “tsch” beibehält. Vermutlich gibt es noch einige andere Unterschiede, doch wenigstens dieser ist auch mir aufgefallen.

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Und das Wetter war wie?

Ich achte auf angemessene Alliterationen am Anfang eines etwas eingeschränkt-exzellenten Eintrages.

Aber sprechen wir doch übers Wetter.
Am Tag meiner Ankunft war ich nach dem Zurücklegen einer Distanz von knapp 200 Metern bis auf die Knochen durchnässt. Wegen des Regens. Am zweiten Tag war ich ebenso schnell durchnässt. Diesmal jedoch bei wolkenlosem Himmel und schönstem Sonnenschein. Seither war insbesondere die dritte Woche noch einmal regnerisch, die anderen Tage waren geprägt von einer eigentlich angenehm warmen Temperatur, aber hoher Luftfeuchtigkeit, die einem den Schweiss aus den Poren trieb. Grund für die hohe Luftfeuchtigkeit sind sicher die vielen Teiche, Seen, Bäche und Flüsse, die die Landschaft in und um Moskau prägen. Möglicherweise tragen auch die Traktoren, die periodisch die Strassen mit Wasser kühlen, dazu bei. Ein Tag, an dem nicht irgendwo Wolken am Himmel zu sehen sind, gab es nicht. Hingegen war auch bei grössten Sturzfluten irgendwo ein blauer Fleck am Himmel zu sehen.

Die regnerischen Zeiten sind jeweils mit Gewittern verbunden gewesen. Und wenn es mal loslegt, dann richtig. Meinen Informationen zufolge sind zum Beispiel am Sonntag, dem 3. Juli, 3 Menschen in Moskau aufgrund von Blitzeinschlägen gestorben, sowie weitere verletzt. Bei allen wurde die Nutzung eines elektronischen Gerätes zum Verhängnis. Aber was ich damit sagen möchte, ist ja eigentlich, dass das Wetter hier Formen angenommen hat, die ich mir so von der Schweiz nicht gewohnt bin. Dies hängt auch mit der geografischen Lage zusammen: weit und breit keine Berge, die den Wind oder die Wolken in irgendeiner Weise beeinflussen könnten. Kommt der Wind von Norden, wird es kalt, kommt er vom Süden warm.

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???

Über Sprache sprechen

Die Motivation für einen Sprachaufenthalt? Sprache lernen, klar. In meinem Fall Russisch. Eine spannende Sprache: Einflüsse von Wikingern, Mongolen, Griechen und vielen mehr entwickelten sich zu einer eigenen, komplexen Sprache, die sich insbesondere durch eine viel zu grosse Anzahl an Wörtern auszeichnet. Eine weitere Eigenart ist die kyrillischen Schrift, die aus einer Hand- und einer Blockschrift besteht, die beide grosse Ähnlichkeiten zur lateinischen Schrift vorweisen. Allerdings nur optisch: der kyrillische Buchstaben für den Laut des lateinischen d sieht in der Handschrift aus wie jenes vom g, das r wie ein p, das t wie ein m. Und das ist nur eine Auswahl der kleineren Schwierigkeiten.

Die Frage, wie viel ich schon verstehe, und ob ich grosse Fortschritte mache, wird oft gestellt. Ich fühle mich nicht kompetent, eine vernünftige Antwort zu geben. Im geschlossenen Umfeld der Russischlektionen wird das Gesprächsthema auf mein Kenntnisstand abgestimmt. Die verwendeten Wörter und Formen kenne ich, beziehungsweise: sollte ich kennen. Die Geschwindigkeit ist ebenso auf mein Tempo abgestimmt und ist nicht vergleichbar mit der eines realen Gespräches. Und alles Neue wird erklärt. Insgesamt geht es dort hervorragend vorwärts, Neues gibt es portionsweise und mein Verständnis für die Unterrichtssprache steigt stetig.

Auf der Strasse aber. Oder im Restaurant, im Supermarkt: sobald ich angesprochen werde, stehe ich zuerst verdutzt zwei Sekunden stumm da, wie ein Reh vor dem heranrasenden Auto. Dann die ungelenke Bitte um die Wiederholung des Gesagten. Meist ist es die Geschwindigkeit, die mich daran hindert, den ganzen Satz zu erfassen. In den meisten Fällen gelang es mir anschliessend, ein oder zwei Stichwort herausfiltern, mit denen ich durch eine Wiederholung ein wenig Zeit gewinnen konnte. Bisher haben diese Konfrontationen in Restaurant und Supermarkt zwei nennenswerte Ausgänge: entweder ich krieg am Schluss durch die Wiederholung eines Stichwortes sowie einem zufälligen “Ja”, “Nein” oder “Entschuldigung” was ich will. Oder ich krieg was anderes. Beide Fälle haben jedoch das eine gemeinsam: was genau der Gesprächsinhalt war, fällt mir erst eine halbe Stunde später ein. Und von grossem Fortschritt kann man da bisher definitiv nicht sprechen.

Kleine Nebenbemerkung: in dieser Situation bekommt die Challenge “Fast Food Bestellung ohne Rückfrage” einen ganz neuen Wert.
Weitere kleine Nebenbemerkung: gewisse Situationen oder Sachbezüge könnten ein wenig überspitzt oder verändert dargestellt sein, als sie tatsächlich vorgekommen sind. Sprache ist schliesslich auch zum Spielen da.

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Über Verkehr

Der Begriff “Verkehr” ist glücklicherweise weitläufig. Die erste Begegnung mit dem Verkehr machte ich also am Flughafen. Mit einer Verspätung von etwas mehr als 30 Minuten landete mein Flugzeug angenehm sanft am Moskauer Flughafen. Anstatt am 10 Meter nebenan liegenden Terminalschlauch anzudocken, mussten alle Passagiere das Flugzeug durch die Hecktüren verlassen. Zwei Transportbusse standen in zwei verschiedene Richtungen gewandt bereit, um uns Passagiere zur Passkontrolle sowie zu den Anschlussflügen zu bringen. Weshalb die beiden Busse in andere Richtungen standen, und welchen man besteigen sollte, ist mir bis jetzt unklar. Der von mir gewählte Bus führte mich jedenfalls nach einem Umweg, der in einem weitläufigen Kreis herumführte, zur Passkontrolle, wie es sich gehört.

Nach der Passkontrolle wartete meine Ansprechspartnerin für die Organisation in Moskau auf mich. Sie führte mich zu ihrem Auto, mit dem wir eine Stunde um halb Moskau zu meinem Studentenwohnheim fuhren. Die meiste Zeit verbrachten wir auf den grossen, fünf- bis sechsspurigen Autostrassen, die Moskau wie ein Gürtel umschliessen. Auf diesen Strassen schienen mir Verkehrsregeln unnötig, so viel freien Platz fand sich da. Und scheinbar war ich nicht alleine mit dieser Meinung: die meisten Autofahrer schienen zu fahren, wie es ihnen beliebte. Und die Motorradfahrer erst: Mit oder ohne Passagier, ihre Geschwindigkeit schien rekordverdächtig, ihre Kurven enger als beim Skislalom. Aber es war ja Platz genug da.

Nun kam ich heil in meinem neuen, temporären Daheim an. In der Nacht erfuhr ich eine nächste Begegnung mit dem Verkehr. Oder, besser gesagt, mit seinen Geräuschen. Leider steht das Studentenheim an einer weiteren, vierspurigen Autostrasse. Und aufgrund der Temperaturen ist es einfach nicht möglich, mit geschlossenen Fenstern den Schlaf zu suchen.

Den nächsten Tag verbrachte ich hauptsächlich damit, in der Umgebung herumzuwandern, auf der Suche nach einer Metrostation. Einer sicheren Quelle zufolge gibt es nur in den Metrostationen eine PrePaid-Fahrkarte für die öffentlichen Verkehrsmittel. Meinen Reiseführer hatte ich genauso wenig dabei wie eine Strassenkarte auf dem Mobiltelefon. Nach einer Weile folgte ich dem gloriosen Einfall, mal einen Blick zu werfen auf die Karten an den etlichen Busstationen, an denen ich doppelt und dreifach vorbei gelaufen bin. Obschon mich diese Idee wegen schlechten Kartenlesekenntnissen zuerst in die falsche Richtung führte, schaffte ich es doch, die Metrostation zu finden. Diese bot mir die bisher schwerste Aufgabe: die korrekte Fahrkarte zu kaufen. Ob die Aktion erfolgreich war, ist zu bezweifeln.

Die Zeit als Fussgänger brachte mir jedoch noch eine weitere Erkenntnis: dank den breiten Strassen kann man an einer beliebigen Stelle beim Überqueren anhalten, und die Autos können einen umfahren 😉
Theoretsch jedenfalls. Praktisch ist es dank genügend vielen Fussgängerstreifen gar nicht nötig. Die Ampeln an den Fussgängerstreifen bieten ein aus meiner Sicht sehr praktisches Feature: Sie zeigen die Sekunden, die es noch dauert, bis die Ampel wieder rot bzw. grün wird. So kann man kompetent entscheiden, ob man den Sprung noch wagen kann oder nicht. Das grüne Licht besteht aus einem animierten grünen Männchen, das schneller läuft, sobald die Zeit knapp wird. Und gerade in diesen modernen Zeiten hat die angezeigte Zeit die Verantwortung, dem auf sein Handy schauenden Fussgänger mitzuteilen, wie lange er sich noch auf das Wesentliche, sein Smartphone, konzentrieren kann.

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